Mathias Horx: Verschwenden anstatt vergeuden: Vorbild Natur = Sauberer Kreislauf.
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Faszinarion als Zugfeder bei der Kundenbindung.
–> Was macht Faszination aus im Handel? Personen hinter den Produkten, Geschichten von Menschen mit Gesichtern, Erfolgen, Sehnsüchten, Träumen, Schicksalen. Menschen und Eigenständigkeiten, Engagements (z.B. Herstellung in der Behindertenwerkstatt, etc.)
–> Woher kriege ich Inputs für die Faszination? Regenbogenpresse auf das Handels-Unternehmens-Niveau runterbrechen = Homestory der Menschen hinter den Produkten, Mitarbeitende werden zu den Stars des „Local-Real-Life-Retail-People-Reality-Report“ – Mitarbeitende berühmt machen. Was haben sie mit den Produkten erlebt? = Bei der Entwicklung, bei der Anwendung, beim Recyklieren, beim Handeln, erc.
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Mathias Horx: „Die neuen Märkte der Lebensqualität“
–> Welche Lebensqualität verkaufen wir? Gutes Gewissen, etwas echtes zu „haben“, zu erleben, mit etwas zu leben, das in jeder Hinsicht im sozialen, ökologischen, ökonomischen, etc. Kreislauf integriert ist. Etwas, das auch im Sozialen ergänzend „funktioniert“, quasi von allein – in die verliebte und dann reife Beziehung, über den Anfang vom Ende, die Trennung bis wieder hin zum Alleinsein – eingebettet in ein starkes soziales Netzwerk. So ist man immer in einer Art Beziehung, auch wenn die klassischen Paar-Beziehungen kommen und gehen
–> Buch: Die Welt ist flach. Thomas Friedman / „The Support Economy“, Suzanna Z….
–> Autoren: John Nasbit
–> Software Präsentation: Gapminder für animierte Statistik-Grafiken
–> Einfachere Produkte, die sich wieder rein um die Kernfunktion konzentrieren, das dafür richtig gut können.
–> Sortimentsgestaltung: Aufnehmen, welche Anforderungen BK an ein Produkt stellt (Strümpfe bleiben ganz, Tragbarkeit heisst…, Komfort heisst…, praktisch heisst…, mit diesem Ring können Sie auf einem Ball brillieren und am anderen Tag im Garten umgraben…
–> Trend-Soziografie: vom schicksal zum LIFE DESIGN – was heisst das für die Uhren- + Schmuckbranche?
–> Grosser Markt alleinstehender Frauen im Alter ab 45 / 50
–> Singles werden als Zielgruppe überschätzt. Durch die Heterogenität der Single-Gruppe ist kaum ein massgeschneidertes Angebot möglich. Menschen sind immer nur auf Zeit Single. Alle wollen irgendwie in einer Art Beziehung sein, wie auch immer sie konfiguriert sein wird.
–> Vergessen sie Zielgruppen: NEU Lebens-Stil-Gruppen.= Lifestyle Sociery: CommuniTeens (Netzwerk-Kommunikartorinnen), InBetweens (Multitasker), Young Globals (kaufkräftige, global mobil), Latte-Macchiato-Familien (hedonistisch urbanen lifestyle beibehalten trotz Familie, Konsum vieler DL), Super-Daddys, (VIBs – die Spätkinderkrieger), Tigerladies (40 – 60 Jährig), unternehmerische junge Alte, Hedonistische Alte, Aktive Grossmütter (Eigeninitiativ gerne einfach leisten an Eigene oder fremde Enkel)
–> Heute Konsu des Überdrusses, vom Konsument zum Prosument (exzellente Preisshopper). Master Konsumente (viel Zeit + Geld) = luxus als Design und … plus 3 weitere. –> neue Mitte ist das nachhaltigste Erfolgskonzept = More for Less = Category-Killer. Konsum nicht vom Service abkoppelbar.
–> Servolution, Einfachheit, Corp. Social Responsibility, +1 Pos.
–> Die neue Business Moral: Wir müssen gesellschaftlich Gutes tun, damit wir Geld verdienen (nicht umgekehrt!)
–> Design wird immer wichtiger, ja geradezu eine überwältigend wichtige Rolle
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David Bosshart: „Zukunft Handel auf aggressiven Märkten“
–> Co-Evolutuon: Alle Wissensbreiche fliessen zusammen in neue Leistungen. Nicht steuerbar, allenfalls mitgestaltbar.
–> Ballance Einfachheit <–> Komplexität – und dann die Komplexität wieder in Einfachheit packen: Erlebniswelten abgeleitet an den Lebens- und Sozialräume der Frauen.
–> Friends Friday mässig ohne Verkaufsabsichten ein Treffpunktprogramm zusammenstellen, wo sich die Gäste von GYGAX treffen können, sich über die gemeinsam bekannten Beraterinnen einfach kennen lernen. Beziehung unter Kunden und zwischen Gästen und Team schaffen, Ermöglichen. Dann empfielt man sich im Gespräch auch Produkte. Nur wo Menschen unter sich Kontakt haben, kann Dialog und Empfehlung entstehen –> Peers-Group –> myTube, Flickr, mySpace, Bloggs, google, etc.
–> Lifestyle-Welten: Reisen und Perlen, Wohnen und Schmuck der auch für Gartenarbeit oder den Umzug taugt ohne kaputt zu gehen. Kommunikationsanregender Schmuck, der einem den Einstieg in Dialoge mit fremden Mensche erleichtert, wenn man allein unterwegs ist. Investitionen sichern über Ausbaubarkeit einmal gekaufter Basisausrüstung. Ökonomisches Pinzip der Knapheit „pop up store: dort und dort gibts während 3 stunde xy produkte kaufen und du bist der erste, der das weiss…
–> Vertikalisierung im Handel geht weiter und bleibt der Erfolgsfaktor. Das ganze im Premiumbereich. Wenn wirs nicht jetzt tun, dann werdens die Lieferanten irgendwann an uns vorbei tun. Die Frage ist nur noch, wie schnell kann ich die kritische Anzahl Läden hochziehen, um weitgehend Eigendesign und -produkte zu verkaufen.
3k = konzept. klarheit. konsequenz – lokaler focus first
3s = stil, stolz, seele – get personal
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Prof. Dr. Peter Nieschmidt: „Zukunft Mitarbeiterführung – Führungshandeln statt Führungstechnik“
Kairologie – Die Lehre vom „die Gelegenheit beim Schopf packen“
Theorie (faktisch logisches) – Praxis (tun und handeln im Sinn von ermöglichen, befähigen, etc.) – Poiesis (allgemeines tun im Sinn von erledigen, abarbeiten, herstelle, produzieren, etc.)
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Prof. Dr. Joachim Zentes: „Zukunft Kooperation in aggressiven Märkten“
–> Umfassende Hinweise rund um Verbundgruppen im Einzelhandel. Herausforderung ist, als aggressiver Marktplayer mit sauberer Führung und klaren „Feindbildern“ für einen geschlossenen Auftritt am Markt, die die Schwächen der Konkurrenz gnadenlos ausnutzt. Wir wollen nicht kuscheln sondern einen soliden Markterfolg feiern.